Samstag, September 06, 2014
Piraten - Olympia in Rostock nur mit Bürgerbeteiligung
Der Landesvorstand der Piratenpartei MV fordet eine umgehende Bürgerbeteiligung bei der Olympia-Bewerbung von Hamburg oder Berlin mit dem weiteren Austragungsort Rostock.
Bevor noch weitere Gelder allein für die Bewerbungsunterlagen ausgegeben
werden, verlangen die Vorstandsmitglieder der Piraten eine Abstimmungsmöglichkeit für die betroffenen Bürger in der Hansestadt
Rostock und dem Landkreis Rostock. Wie die Abstimmung in Garmisch-Partenkirchen zur Winter-Olympiade gezeigt hat, ist die Meinung der Sportfunktionäre und der Tourismuswirtschaft nicht immer identisch mit den Wünschen der Bürger.
»So eine Abstimmung darf nicht irgendwann geschehen - vor allem nicht, wenn schon Fakten geschaffen wurden - sondern muss am Beginn eines Bewerbungsprozesses stattfinden, also jetzt«, so Dennis Klüver (Foto), Landesvorstandsmitglied der Piratenpartei Mecklenburg-Vorpommern. Deshalb fragen wir den Ministerpäsidenten Sellering (SPD) und den Sportminister Caffier (CDU), ob sie der verschuldeten Stadt Rostock so ein Unterfangen überhaupt erlauben würden und was sie selbst noch an Zuschüssen für so ein einmaliges Großereignis mobilisieren wollen. Können wir uns so etwas überhaupt leisten?
Samstag, Juli 26, 2014
Birgit Hesse, Sozialministerin in MV vereinbart nichts für Langzeitarbeitslose
Sozialministerin Hesse, SPD, und das Jobcenter verabreden enge Zusammenarbeit bei Langzeitarbeitslosigkeit - hört sich schön an. Was aber wurde tatsächlich vereinbart? Denn in der PM dazu steht nichts. Ach doch, ganz am Schluss: Man will sich weiter regelmäßig treffen.
Das ist eine gute Idee, aber standen diese Beratungen je auf der Kippe? Wollte Hesse nicht mehr gemeinsam beraten?
Fragen über Fragen - Was bleibt: Die Treffen finden weiterhin regelmäßig statt. Und wenn es jedesmal eine viel beachtete Medienberichterstattung dazu gibt, gerade wenn überhaupt nichts vereinbart wurde, freut sich die dauerlächelnde Ministerin
Link zur PM: http://service.mvnet.de/_php/download.php?datei_id=125582
Donnerstag, Januar 23, 2014
MV: Generalstaatsanwaltschaft erteilt Freibrief für kleine Korruption
In den verschiedenen Generalstaatsanwaltschaften in Deutschland hat sich eine Wertgrenze für den Anfangsverdacht von Korruption bei Geschenken an Mitarbeiter des öffentlichen Dienst bzw. Beamte heraus gebildet. Dies unabhängig davon, dass schon andernorts die Annahme von Geschenken verboten ist und nur in sehr engen Umfang ausdrücklich im Einzelfall erlaubt werden kann. MV hinkt dahinter her.
Und diese Grenze bewegt sich zwischen 10-15 Euro. In einem Verfahren gegen eine Landrätin hat nun (2012) die Generalstaatsanwaltschaft in MV Geschenke mit einem Wert deutlich über 50 Euro an eine Landrätin als sozialadäquat bezeichnet.
Der Konsens ist also dahin. In Fällen in denen gleich haufenweise gegen Mitarbeiter ermittelt wird (wie z.B. in NRW gegen 58 Mitarbeiter, die eine Champagnerflasche bekommen hatten)legt man solche "kleine Korruption" in MV ab jetzt zu den Akten.
Da hilft es auch nichts, wenn ein unabweisbares öffentliches Interesse besteht, da es sich um eine Spitzenpolitikerin handelt.
Ergebnis: Wir haben eine politisch beeinflussbare Generalstaatsanwaltschaft, die für einen Einzelfall den sicheren Rechtsrahmen aufkündigt und verlässt. Korruption wird ein Freibrief erteilt.
Mittwoch, Januar 15, 2014
Träumereien der neuen Sozialministerin in MV
Märchenhaft: Die neue junge Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern ,Birgit Hesse, scheint etwas ganz Besonderes zu sein. Schön als Landrätin lächelte Sie unentwegt(bekam gar den Nicknamen Püppchen oder Prinzessin) und die Menschen machten sich ihren Reim drauf. Nun hat Sie doch noch ihren König gefunden. Es ist Erwin Sellering, der Probelme einfach weglächelt. "Toll, toll", so tönt es schon von weitem, wenn er auftaucht.
Prinzessin Hesse liebte schon den Glanz als selten genug einmal Prominenz in ihren Landkreis kam. Sie war ganz aus dem Häuschen und wartete sehnsüchtig auf ein weiteres Mal. Das kann sie nun öfter erleben mit ihrem MP, leider nicht bei den Menschen zu den ihr anvertrauten Sozialthemen. "Glanz erleben", zum einen mit ihren König, den sie ab nun berät, da findet sie sich wieder. Sie erlag "seinem Charme", sagt sie selbst. Beide neben sich fast in den Arm, den Fotos nach zu urteilen. "Er hat nun eine Jüngere", meint eine andere Zeitung. Und Sie selbst sieht darin "fast eine Eheschließung". Irgendwie zuviel gleichlautende Beschreibungen in der ernsten Politik. Und zum anderen wird sie es sich wohl nicht entgehen lassen mit ihm auf Reisen zu gehen. Schon Ende des Monats wird sie wahrscheinlich mit ihrem Traumkönig in die arabische Welt zu fliegen. Mit ihm in das Reich von 1000 und einer Nacht. So entstehen Geschichten.
Update: 23.01.2014 Wie jetzt bekannt wurde, fährt sie nicht mit.
Samstag, Januar 11, 2014
Aufgaben in der Korruptionsbekämpfung nicht liegenlassen
Die Piratenpartei Mecklenburg-Vorpommern fordert den Innenminister des Landes, Lorenz Caffier, auf, das 2012 gegenüber dem Landesrechnungshof zugesagte Update für eine Richtlinie zur Korruptionsbekämpfung (hier Annahme von Geschenken) endlich zu beginnen. Der Landesrechnungshof empfahl, den Erlass über das Verbot zur Annahme von Belohnungen und Geschenken in der öffentlichen Verwaltung zu überarbeiten und grundlegend neu zu fassen. Bereits 2013 sollte dies nach eigenen Aussagen des Innenministeriums geschehen. In diesem Zusammenhang ist nicht nur die grundsätzliche Nichtannahme von Geschenken zu regeln, sondern auch die Verbindlichkeit für die Landkreise festzulegen. Das Land darf hier der Entwicklung nicht hinterher hinken und Fehlinterpretationen durch unterschiedliche Bestimmungen geradezu herbeiführen. "Wir machen auf dieses Versäumnis aufmerksam, weil wir insgesamt das Gefühl haben, dem Thema Korruptionsbekämpfung in all seinen Facetten wird nicht genug Gewicht zugemessen," so Dennis Klüver, Landesvorstandsmitglied der Piratenpartei MV. Weitere Themen wie Fortbildung und Personalrotation in korruptionsgefährdeten Bereichen sind ebenfalls wegen ihrer Bedeutung in geeigneter Weise zu bearbeiten.
Montag, Dezember 16, 2013
Überwachungsland MV
Ab dem 1. Juli 2013 dürfen sowohl die Polizei als auch der umstrittene Verfassungsschutz eklatant in die schützenswerte Privatsphäre eines jeden Menschen in Mecklenburg-Vorpommern eindringen. Der Landtag hat Änderungen des Verfassungsschutzgesetzes und des Polizeigesetzes beschlossen, die es diesen Behörden künftig erlauben, umfassende digitale Abhörmaßnahmen durchzuführen und dafür unter anderem E-Mails und Passwörter der Bürger auszuspähen. Diese Maßnahmen sollen ohne Erlaubnis eines Gerichts und damit ohne eine übergeordnete und unabhängige Kontrolle durchgeführt werden können.
http://www.dokumentation.landtag-mv.de/Parldok/Cache/E290A1954C15C2C093C6912C.pdf
Mittwoch, Dezember 11, 2013
Zum Rücktritt Volker Schlotmanns – bescheidene Bilanz
Das Ministerium war Produkt von Koalitionszwängen und könnte gut eingespart werden, da es stets im Schatten des Wirtschaftsministers stand und sich nur selten durchsetzen konnte. Das wesentliche Arbeitsmittel bestand darin, Förderbescheide zu verteilen – dies ist jedoch kein Ersatz für eine bürgernahe Politik, die die Infrastruktur unseres Landes langfristig stärkt.
Die Arbeit des Ministeriums zeichnete sich vor allem durch die Priorisierung von Ortsumgehungen aus, innovative Projekte blieben aus. Stattdessen war zu beobachten, dass dem Abbau des öffentlichen Verkehrswesens wenig entgegengesetzt wurde. Eine angemessene Bürgerbeteiligung bei der Auswahl und Umsetzung von Projekten war nicht erkennbar. Sich stärker an den Bedürfnissen der Bürger zu orientieren, könnte auch eine Kehrtwende in der Bahnpolitik bedeuten. In den vergangenen Jahren haben sich immer mehr Bürgerinitiativen gegründet, die sich diesem Thema widmen, sei es, um Schließungen entgegen zu wirken oder aber neue Impulse zu geben. Dies ist ein Indiz dafür, dass sich Bürger einerseits mehr Beteiligung wünschen und andererseits mit den bisherigen Entscheidungen nicht zufrieden sind.
Auch beim Thema Energiewende waren weder eine eigene Handschrift noch deutliche Impulse zu erkennen. Hier wurde vornehmlich versucht, dem Geschehen auf Bundesebene zu folgen. Überzeugende und nachvollziehbare Strategien, um eine tatsächliche Energiewende zu meistern, gab es hingegen nicht.
Samstag, Dezember 07, 2013
Das Werftenspiel in MV
Das Werftenspiel geht folgendermaßen: Zuerst wird festgelegt, ob man zu Wahlkampfzeiten mit dem Spiel beginnt oder danach. In der letzten Runde entschieden sich die Spieler sich für die Vorwahlkampfzeit. Da müssen dann Versprechen her zur Zukunft oder zu mindestens Ersatzlösungen bis kurz nach den Wahlen. Das Geld dafür bezahlt der Steuerzahler oder der Beitragszahler.
Lustig wird es, wenn man die verrücktesten Werftenerwerber findet. Bereitsgescheierte Unternehmer aus Rußland sind begeht, auch irgendwelche morgenländischen Finanzgruppen oder Mitbieter, die einen Euro bieten. Ziel ist es sie möglichst lange im Spiel zuhalten. Darin war unser Ministerpräsident Sellering nun sehr gut.
Am Ende werden eh alle in die Arbeitslosigkeit geschickt, denn mit nachhaltiger Politik hat dies nichts zu tun. Eine Sonderrunde gibt es, wenn es gelingt die Bundeskanzlerin mit dem Thema zu behelligen.
Nun hat man das Spiel weiterentwickelt und es gibt den Versuch das übliche Schwarze-Peter-Spiel nun in den Untiefen der nicht-öffentlichen Bürgschafts-Ausschuss-Sitzung verschwinden zu lassen. Regierung wäre fein raus, die Opposition kann nichts machen und Verantwortung muss niemand übernehmen.
Das Spiel geht auf jeden Fall weiter solange wir sie lassen.
Mittwoch, Juli 17, 2013
Überwachungsland statt Urlaubsland: MV liest mit
MV tut gut - so der allseits bekannte Slogan des Landesmarketings. Seit dem 01. Juli 2013 könnte dieser jedoch um einen Neuen erweitert werden: MV liest mit! Seit Anfang Juli nämlich haben Polizei und Verfassungsschutz in Mecklenburg-Vorpommern erweiterte Rechte und vereinfachte Möglichkeiten Kommunikationsdaten abzuhören. Konkret geht es um die von CDU/CSU, FDP und SPD beschlossene Bestandsdatenauskunft (BDA). Hierbei werden Nutzerdaten von Anbieterfirmen für Telefon, Internet und internetbasierte Dienste wie E-Mail und Social Media (Name, Anschrift, Geburtsdatum, Rufnummer), Verkehrsdaten (stattgefundene Telekommunikationsverbindungen u.ä.) und Zugangsdaten (PIN/PUK zu SIM-Karten von Handys, Passwörter für Telekommunikationsdienste) abgefragt. Bereits beim Verdacht einer Ordnungswidrigkeit können Polizei oder Verfassungsschutz die jeweiligen Anbieter verpflichten, die Daten an sie herauszugeben.
"Man muss sich klar machen, dass all das, was in der aktuellen Debatte um den NSA-Abhörskandal ans Tageslicht kommt, in Mecklenburg-Vorpommern bereits gelebte Wirklichkeit ist". Der Bürger habe zudem keinerlei Möglichkeit nachzuvollziehen, ob und in welchen Mengen seine Daten abgerufen oder gespeichert wurden bzw. werden: "Diese Praxis ist weit von jeglicher Nachvollziehbarkeit entfernt. Jeder Falschparker kann durch die neuen Gesetze abgehört werden.". Aufgrund der neuen Regelungen haben die Piraten MV das Projekt "mv-liest-mit" (www.mv-liest-mit.de) ins Leben gerufen. Vor allem die Aufklärung der Bürger soll hierbei im Vordergrund stehen. Mithilfe eines eigens eingerichteten Formulars kann man dem Innenministerium aber auch aufzeigen, was von den neuen Gesetzen zu halten ist.
Die Piratenpartei setzt sich für die bedingungslose Bewahrung der Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger gegenüber staatlicher Überwachung in jedweder Form ein. Der Landesverband der Piraten-Partei Mecklenburg-Vorpommern wird Anfang August eine "CryptoParty" veranstalten. Hier können sich Interessierte (auch Unerfahrene) zeigen lassen, wie man seine digitale Kommunikation vor Fremdzugriffen schützen kann. "Das ist aber nur digitale Erste Hilfe. Heilung schafft nur ein grundsätzliches Umdenken des Gesetzgebers und die Wiederherstellung der Bürgerrechte."
Montag, Juli 15, 2013
Piraten wollen Lückenschluss zwischen Rehna und Schönberg
Die Piratenpartei MV fordert, dass der Lückenschluss der Schienenverbindung Rehna-Schönberg in den Integrierten Landesverkehrsplan des Landes Mecklenburg-Vorpommern aufgenommen wird. Dieser Beschluss wurde abseits eines Parteitages in der Ständigen Mitgliederversammlung im Internet gefasst.
Für die Entwicklung der Metropolregion Hamburg und der besseren Anbindung des Landkreises Nordwestmecklenburg in Richtung Hamburg, ist der Lückenschluss der Schienenverbindung Rehna-Schönberg ein wichtiger Faktor. Die kürzeste Schienenverbindung zwischen Lübeck und Schwerin würde zudem infrastrukturelle und wirtschaftliche Vorteile für die Gesamtregion bedeuten, insbesondere für den Hinterlandverkehr der Häfen. Auch die überregionale Anbindung der Landeshauptstadt Schwerin, des Landkreises Ludwigslust-Parchim und darüber hinaus Richtung Skandinavien würde mit der Realisierung des Lückenschlusses deutlich verbessert.
Durch diesen Beschluss sind die Piraten Akteure in einem großen Bündnis von Parteien, die sich für diese Maßnahme entschlossen haben. “In den weiteren Planungen muss auch die Kreisverwaltung mehr als Zustimmung signalisieren, sondern jede Stellungnahme im Sinne des Ziels kritisch überprüfen”, so Dennis Klüver, Antragsteller aus Rehna.
Mittwoch, November 14, 2012
Aus der ewig lächelnden Staatskanzlei
Unser Landesvater macht sich Gedanken über das nächste Jahr. Die
Bundestagswahl 2013 steht an. Sollte Manuela Schwesig aus dem
Kompetenzteam Peer Steinbrücks in eine wie auch immer geartete Koalition
nach Berlin wechseln, wird in Schwerin ein SPD-Ministerposten frei.
Weiblich, blond, jung - wer fällt uns da ein?
Genau!
Da bekannt ist, dass Herr Sellering es nicht mag, wenn Gegenrede geführt
wird, ist von dort, wo die Birgit lächelt, schon seit längerem höchstens
mal ein böses Wort gegen den als Fussabtreter der Landesregierung
dienenden CDU-Teil zu vernehmen.
Denn das, was unser derzeitiger MP tut, ist immer wohlgetan, darauf ist
unsere Birgit stolz. Im SPD-Landesvorstand konnte sie ihn ja studieren, wie er wirklich ist.
Birgit Hesse hat verinnerlicht, wie Sellering tickt ("Schön, alles schön hier"),
so, wie sie alles verinnerlicht, was der, der ihr die nächste Tür zur weiteren,
besser bezahlten Funktionen öffnen soll, hören will.
Und die alternden Tröpfe kapieren die BH-Masche erst dann, wenn sie
sich, verwundert die Augen reibend, beiseite geschoben wieder finden.
Dienstag, November 13, 2012
Triste Nordost-CDU
Christdemokraten kämpfen auf ihren Landesparteitag in
Sternberg um ein eigenes Profil, schreibt Jörg Köpke
in der OZ. Nur die Bundesvorsitzende Merkel, deren
politische Heimat im Wahlkreis Nordvorpommern-Stralsund-Rügen
liegt, überstrahle die Tristesse der Landesführung.
Und genau davon gäbe es in der Nordost-Union
reichlich, schreibt Köpcke weiter. Der SPD sei es quasi gelungen,
die CDU in Geiselhaft zu nehmen. Egal was die SPD mache –
die Christdemokraten zotteln hinterher, zu tief sei wohl die Angst,
die SPD könne sich abwenden und nach neuen Partnern Ausschau
halten. Aber der CDU-Landesvorsitzende Caffier erklärt
gegenüber der OZ hinsichtlich einer erneuten Kandidatur als
Vorsitzender:“Es spricht nichts dagegen. Ich werde 2013 noch
einmal antreten.“ Mein Gott, Lorenz.
Aber in Nordwestmecklenburg sieht es nicht anders aus.
Die Landespartei dient NWM offensichtlich als Blaupause
(oder gar andersherum?). Solange Gerhard Rappen (CDU)
weiter am Beigeordneten-Tisch sitzt und seine Ehefrau
Petra als Pressesprecherin im SPD-Nordwestblick für die
Verbreitung ihres Gatten Namens und Konterfeis sorgen darf,
wird auch auf Kreisebene weiter auf nationale Front gemacht.
Wer dem im Wege steht, wird ausgeschlossen. Die Fälle häufen sich.
Nicht politische Ziele bestimmen in der CDU, sondern die
Besitzstandswahrung einzelner.
Seit zwanzig Jahren.
Dafür löst sich die Nordost-CDU langsam selber auf und
verschwindet nach und nach aus der gesellschaftlichen
Wahrnehmung, eine Art nordwestmecklenburgisches
Harakiri.
Vielleicht gut so.
Sonntag, Oktober 21, 2012
Donnerstag, Oktober 11, 2012
Landtags-Petition für mehr Transparenz
Petition für mehr Transparenz:
BESCHLUSSEMPFEHLUNG des Petitionsausschusses
Der Petent begehrt die Herausgabe der Tagesordnung zu einer nicht öffentlichen Sitzung eines Kreisausschusses und moniert, dass seine Anfrage durch die Landrätin abgelehnt wurde.
Die Petition ist der Landesregierung als Material zu überweisen, um z. B. zu erreichen, dass die Landesregierung sie in die Vorbereitung von Verordnungen oder andere Initiativen oder Untersuchungen einbezieht. Weiterhin ist die Petition den Fraktionen des Landtages zur Kenntnis zu geben, weil sie z. B. als Anregung für eine parlamentarische Initiative geeignet erscheint. Da weder aus dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG M-V) noch aus der Kommunalverfassung (KV M-V) klar hervorgeht, ob das eine Gesetz dem anderen vorgeht, ist es zu unterschiedlichen Rechtsauffassungen hinsichtlich der Reichweite des Informationsanspruches des Bürgers aus dem IFG M-V gekommen. Angesichts dieser nicht ganz klaren Rechtslage sowie der völlig konträren Auffassungen des Innenministeriums und des Landesbeauftragten für den Datenschutz und der Informationsfreiheit (LfD), sollte seitens der Landesregierung und der Fraktionen des Landtages über eine gesetzliche Klarstellung nachgedacht werden. Im Wege einer Klarstellung im Gesetz könnte möglichen Klageverfahren durch Bürger vorgebeugt werden, deren Informationsbegehren trotz der positiven Bewertung durch den LfD abgelehnt wurde, welcher immerhin der oberste Schützer der Daten im Land Mecklenburg-Vorpommern ist. Hier ein Verweis
BESCHLUSSEMPFEHLUNG des Petitionsausschusses
Der Petent begehrt die Herausgabe der Tagesordnung zu einer nicht öffentlichen Sitzung eines Kreisausschusses und moniert, dass seine Anfrage durch die Landrätin abgelehnt wurde.
Die Petition ist der Landesregierung als Material zu überweisen, um z. B. zu erreichen, dass die Landesregierung sie in die Vorbereitung von Verordnungen oder andere Initiativen oder Untersuchungen einbezieht. Weiterhin ist die Petition den Fraktionen des Landtages zur Kenntnis zu geben, weil sie z. B. als Anregung für eine parlamentarische Initiative geeignet erscheint. Da weder aus dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG M-V) noch aus der Kommunalverfassung (KV M-V) klar hervorgeht, ob das eine Gesetz dem anderen vorgeht, ist es zu unterschiedlichen Rechtsauffassungen hinsichtlich der Reichweite des Informationsanspruches des Bürgers aus dem IFG M-V gekommen. Angesichts dieser nicht ganz klaren Rechtslage sowie der völlig konträren Auffassungen des Innenministeriums und des Landesbeauftragten für den Datenschutz und der Informationsfreiheit (LfD), sollte seitens der Landesregierung und der Fraktionen des Landtages über eine gesetzliche Klarstellung nachgedacht werden. Im Wege einer Klarstellung im Gesetz könnte möglichen Klageverfahren durch Bürger vorgebeugt werden, deren Informationsbegehren trotz der positiven Bewertung durch den LfD abgelehnt wurde, welcher immerhin der oberste Schützer der Daten im Land Mecklenburg-Vorpommern ist. Hier ein Verweis
Dienstag, September 07, 2010
SPD vor der Wahl wieder wankelmütig
Es ist noch ein Jahr bis zur nächsten Landtagswahl. Nur bei der SPD zeichnet sich wieder ein Kampf innerhalb der Partei an, welcher Kurs denn nun der bessere sei.
Weiter so mit der CDU oder wieder ein Abenteuer mit der Partei DIE LINKE.
Das private Gespräch von Landtagsabgeordneten Borchert mit der Partei DIE LINKE wurde deshalb jetzt aufgebauscht.
Es wird noch viele weitere Ereignisse dieser Art geben.
Und entschieden wird die Frage allein wie stark Erwin Sellering als MP ist.
Fällt er, fällt auch die Koalition zusammen.
Weiter so mit der CDU oder wieder ein Abenteuer mit der Partei DIE LINKE.
Das private Gespräch von Landtagsabgeordneten Borchert mit der Partei DIE LINKE wurde deshalb jetzt aufgebauscht.
Es wird noch viele weitere Ereignisse dieser Art geben.
Und entschieden wird die Frage allein wie stark Erwin Sellering als MP ist.
Fällt er, fällt auch die Koalition zusammen.
Sonntag, März 07, 2010
Schönberg als Mahnung
Seit Mai 20009 tobt in Schönberg/Mecklenburg eine Auseinandersetzung um die vordergründige Gültigkeit der Bürgermeisterwahlen. Der Wahlgewinner war ein ehemaliger Kommandeur der Grenztruppen, der gleichzeitig moch als Spitzel für das MfS tätig war. Nur hat er dies nicht korrekterweise angegeben, sondern seit Jahrzehnten verschwiegen. Nun kam alles raus.
Und die Affäre, erst eine Provinzposse, weitete sich immer mehr aus und ist nun eine Mahnung an uns alle, wie wir erneut mit unserer Vergangenheit umgehen. Verlief die erste deutsche Vergangenheitsbewältigung nicht befriedigend, so ist es diesmal nicht besser. Westdeutsche fühlen sich nicht berufen zu urteilen und lassen sich ihren geringfügig vorhandenen Aufklärungswunsch noch schlecht reden. Die Ostdeutschen haben es erst verdrängt und wollen nun streßfrei mit den ehemaligen Tätern zusammenleben. Ausserdem weiss man vielerorts wie in Schönberg zuviel von einander, als dass man sich ernsthaft auseinandersetzen könnte.
Nun steht also in der Stadtvertretung die Entscheidung an und doch wird sie erst in vielen Jahren vor den Gerichten entschieden. Die Sonderbarkeiten des Falls führen übrigens - auch durch die verschiednene Gesetzesänderungen - zu einem sonderbaren Fall, den noch nie ein Gericht zu bearbeiten hatte und der so nie wieder vor Gericht kommen wird.
Schönberg und sein Stasifall - inklusive Verstösse gegen die Grundsätze der Menschlichkeit - ist eben keine Geschichte aus der Provinz, sondern auch durch die notwendige Auslegung von Verfassungsbestimmungen (Kommunalverfassung) ein Fall von landesweiter, wenn nicht bundesweiter Bedeutung. Keine leichte Aufgabe für ehrenamtliche Stadtvertreter.
Und die Affäre, erst eine Provinzposse, weitete sich immer mehr aus und ist nun eine Mahnung an uns alle, wie wir erneut mit unserer Vergangenheit umgehen. Verlief die erste deutsche Vergangenheitsbewältigung nicht befriedigend, so ist es diesmal nicht besser. Westdeutsche fühlen sich nicht berufen zu urteilen und lassen sich ihren geringfügig vorhandenen Aufklärungswunsch noch schlecht reden. Die Ostdeutschen haben es erst verdrängt und wollen nun streßfrei mit den ehemaligen Tätern zusammenleben. Ausserdem weiss man vielerorts wie in Schönberg zuviel von einander, als dass man sich ernsthaft auseinandersetzen könnte.
Nun steht also in der Stadtvertretung die Entscheidung an und doch wird sie erst in vielen Jahren vor den Gerichten entschieden. Die Sonderbarkeiten des Falls führen übrigens - auch durch die verschiednene Gesetzesänderungen - zu einem sonderbaren Fall, den noch nie ein Gericht zu bearbeiten hatte und der so nie wieder vor Gericht kommen wird.
Schönberg und sein Stasifall - inklusive Verstösse gegen die Grundsätze der Menschlichkeit - ist eben keine Geschichte aus der Provinz, sondern auch durch die notwendige Auslegung von Verfassungsbestimmungen (Kommunalverfassung) ein Fall von landesweiter, wenn nicht bundesweiter Bedeutung. Keine leichte Aufgabe für ehrenamtliche Stadtvertreter.
Mittwoch, März 03, 2010
Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr.1 immer noch nicht fertig
20 Jahre und eines der Prestigeprojekte der Bundesregierung ist immer noch nicht fertiggestellt.Hier nun der neueste Sachstand:
Berlin: (hib/HLE/LEU) Für den weiteren Ausbau der Schienenverbindung zwischen Lübeck/Hagenow Land-Rostock-Stralsund kann kein genauer Termin genannt werden. wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/817) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion (17/680) schreibt, wurden für die auch Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 1 genannte Maßnahme bisher 577 Millionen Euro ausgegeben. Die Gesamtkosten würden von der DB Netz AG mit 1,072 Milliarden Euro angegeben.
Wie weit sind wir noch von der Deustchen Einheit entfernt, wenn nicht mal so ein Verkehrsprojekt klappt ?
Berlin: (hib/HLE/LEU) Für den weiteren Ausbau der Schienenverbindung zwischen Lübeck/Hagenow Land-Rostock-Stralsund kann kein genauer Termin genannt werden. wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/817) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion (17/680) schreibt, wurden für die auch Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 1 genannte Maßnahme bisher 577 Millionen Euro ausgegeben. Die Gesamtkosten würden von der DB Netz AG mit 1,072 Milliarden Euro angegeben.
Wie weit sind wir noch von der Deustchen Einheit entfernt, wenn nicht mal so ein Verkehrsprojekt klappt ?
Montag, März 01, 2010
Auftrag aus dem russischen Himmel
Die Frist war also um, die Daumenschraube wurde von der Landesregierung gezeigt. Und schwupps kommt ein Auftrag dahergeflogen.
Sehen so seriöse Geschäfte aus ?
Baut an heute Schiffe ohne Finanzierung ?
Soll nur die Dauer der Transfergesellschaft durch öffentlichkeitswirksame Tricks verlängert werden ?
Schiffe, die heute bestellt werden, werden doch normalerweise erst nach der Sommerpause wirklich gebaut. Vorher kommt doch die Planung und Logistik.
Insoweit ein interessantes Feld von Vermutungen.
Frau Merkel hat ja gerade vor wenigen Tagen mit Medwedjew telefoniert um über den 65. Jahrestag des russischen Sieges zu sprechen. Vielleicht wurde dann noch ein Wort mehr gewechselt.
Sehen so seriöse Geschäfte aus ?
Baut an heute Schiffe ohne Finanzierung ?
Soll nur die Dauer der Transfergesellschaft durch öffentlichkeitswirksame Tricks verlängert werden ?
Schiffe, die heute bestellt werden, werden doch normalerweise erst nach der Sommerpause wirklich gebaut. Vorher kommt doch die Planung und Logistik.
Insoweit ein interessantes Feld von Vermutungen.
Frau Merkel hat ja gerade vor wenigen Tagen mit Medwedjew telefoniert um über den 65. Jahrestag des russischen Sieges zu sprechen. Vielleicht wurde dann noch ein Wort mehr gewechselt.
Mittwoch, Februar 03, 2010
„Die Linke“ beantragt flächendeckend in den Kreisen, die Gebietsreform auf 2014 zu verschieben.
So sind Sie. Kampagnenfähig wie kaum eine zweite Partei in Mecklenburg-Vorpommern. Wenn es allerdings ums Konzeptionelle geht, da verkriechen sich die Mitglider der Partei "Die Linke".
Die jahrelange Diskussion war nun also umsonst in ihren Augen.
2014 könnte es wieder - oder noch besser - für diese Partei aussehen.
Aber kann sich MV dies leisten ?
Die Linke ist bockig wieviele unpolitische Mitbürger. Es wird erst geschimpft wenn man sich nicht durchgesetzt hat oder die Abstimmung schon war.
Die Linke zeigt, dass sie augenblicklich nicht mehr regierungsfähig ist.
Die jahrelange Diskussion war nun also umsonst in ihren Augen.
2014 könnte es wieder - oder noch besser - für diese Partei aussehen.
Aber kann sich MV dies leisten ?
Die Linke ist bockig wieviele unpolitische Mitbürger. Es wird erst geschimpft wenn man sich nicht durchgesetzt hat oder die Abstimmung schon war.
Die Linke zeigt, dass sie augenblicklich nicht mehr regierungsfähig ist.
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